Craniosacraltherapie/Craniosacrale Osteopathie

In dieser Therapieform liegt der Fokus auf einer Stimulierung der Gesundheit. Es ist ungemein spannend zu fühlen, was der Körper durch sanfte Griffe erleben kann, bzw. wie er unabhängig von unserer bewussten Kontrolle auf diese sanften Griffe reagiert. Nicht wenige schwärmen nach einer solchen Behandlung davon und staunen, welch deutliche Harmonisierung im Körper stattfinden kann. 

Ein Hauptaspekt dieser Therapieform ist die Stimulierung des Parasympathikus, insbesondere des Nervus Vagus

Dass die Existenz des Craniosacralrhythmus kritisch diskutiert wird ist bekannt. Diese Bewegung hat maximal die Dicke eines Papierblattes. Die Frage, warum diese Bewegung im ganzen Körper fühlbar sein soll ist berechtigt. 1993 hat Petterson bei Tieren nachgewiesen das Liquor bis in den Medianusnerv nachweisbar ist. Dieser Nerv ist peripher, das heißt er ist außerhalb des zentralen Nervensystems im Arm. Hier erschloss sich folgende Überlegung: Bis hierher muss der Liquor verteilt werden! Warum sollte diese so wichtige Flüssigkeit nicht im ganzen Körper durch einen Rhythmus verteilt werden, so wie andere Flüssigkeiten, ( z.B. das Blut ) auch. Dieser sogenannte Craniosacralrhythmus ergibt wirklich Sinn.

Ebenso rhythmisch funktioniert die Atmung. Obgleich sie vom Körper selbstständig gesteuert wird, reagiert sie auch auf äußere Einflüsse ( Stress, Trauma, Umwelt ) .  

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